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Obsidian

Worttrennung Ob-si-di-an
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

dunkles, viel Kieselsäure enthaltendes, glasiges Gestein

Thesaurus

Geologie
Synonymgruppe
Glas · Obsidian

Verwendungsbeispiele für ›Obsidian‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Auftreten von Geräten aus Obsidian läßt einen weitreichenden Handel mit diesem Material vermuten. [Jankuhn, Herbert: Der Ursprung der Hochkulturen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 17929]
Statt dessen stießen die Archäologen auf Obsidian in auffälliger Konzentration. [o. A.: Kolchis - Die Schatzkammer Trojas? In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
An verarbeiteten Rohstoffen fällt der Obsidian ins Auge, aber auch das völlige Fehlen aller Metalle, selbst von Gold. [Trimborn, Hermann: Das präkolumbische Amerika. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 3317]
Auffallend sind die zahlreichen Funde fein gearbeiteter Steingefäße, die ein entwickeltes Gewerbe voraussetzen, bemerkenswert auch der sehr hohe Anteil von Obsidian an den schneidenden Geräten. [Jankuhn, Herbert: Der Ursprung der Hochkulturen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24634]
Er lieferte Obsidian, ein schwarzes vulkanisches Glas, das zu Steinwerkzeugen, Schmuck und Spiegeln verarbeitet wurde. [Die Zeit, 18.01.1965, Nr. 03]
Zitationshilfe
„Obsidian“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Obsidian>.

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