Obskurantismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOb-sku-ran-tis-mus · Obs-ku-ran-tis-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Bestreben, die Menschen bewusst in Unwissenheit zu halten, ihr selbstständiges Denken zu verhindern u. sie an Übernatürliches glauben zu lassen

Typische Verbindungen zu ›Obskurantismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Obskurantismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Obskurantismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ließ sich in der westlichen Öffentlichkeit leicht als Obskurantismus abtun.
Die Zeit, 07.01.2013, Nr. 01
Wir hingegen, in den schlummernden germanischen Wäldern, hingen allerlei Obskurantismus an!
Die Welt, 07.04.2001
Die vorzeitige Verbreitung des Dokuments entfesselte in der antiklerikalen Presse einen Sturm gegen den römischen Obskurantismus.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 16475
Sie zog sich abermals den Vorwurf der Rückständigkeit und des Obskurantismus zu.
Franzen, A.: Köln. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 9412
Zugleich beschuldigten sie die Religionsgelehrten des Obskurantismus und der Behinderung der Arbeit fortschrittlicher Kräfte.
Heine, Peter: Säkularismus. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6355
Zitationshilfe
„Obskurantismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Obskurantismus>, abgerufen am 01.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Obskurant
obskur
obsignieren
Obsignation
obsiegen
Obskurität
Obsoleszenz
obsoleszieren
obsolet
Obsorge