Ochsengalle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungOch-sen-gal-le (computergeneriert)
WortzerlegungOchseGalle1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin aus der Gallenblase frisch geschlachteter Rinder entnommene Flüssigkeit mit gallentreibender Wirkung

Verwendungsbeispiele für ›Ochsengalle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In seinem Reich gibt es Glasgefäße, gefüllt mit öliger Ochsengalle, es gibt hauchdünnes Jungfernpergament, aus den Häuten ungeborener Kälber.
Süddeutsche Zeitung, 19.11.2004
Zwischen Ochsengalle oder Gehirn vom Rind und Muschelschalen sehe man schon Unterschiede.
Süddeutsche Zeitung, 26.02.1998
Knochenleim, erwärme ihn unter Rühren, dazu füge man etwas Ochsengalle, einen Schuss Essig und etwas Fungizid, gegen den Pilzbefall.
Der Tagesspiegel, 16.02.2000
Vor den Augen aller Gefangenen wurde im Tischlersaal die Politur mit Ochsengalle und menschlichem Urin vermischt.
Die Zeit, 07.12.1973, Nr. 50
Da der Ruß mit Wasser schwer benetzbar ist, geschieht das Anreiben mit Zusatz von Leinölfirnis, Sprit oder Ochsengalle (Benetzungsmittel).
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 15298
Zitationshilfe
„Ochsengalle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ochsengalle>, abgerufen am 03.04.2020.

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