Odaliske, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Odaliske · Nominativ Plural: Odalisken
Aussprache 
Worttrennung Oda-lis-ke
Wortbildung  mit ›Odaliske‹ als Erstglied: odaliskenhaft
Herkunft Türkisch
eWDG

Bedeutung

Sklavin von weißer Hautfarbe im ehemaligen Harem
Beispiel:
bis der Pascha so gnädig war, seiner Odaliske das Taschentuch zuzuwerfen [ BrodFrau84]

Verwendungsbeispiele für ›Odaliske‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier verliert sich die Spur der "Odaliske in roten Hosen". [Süddeutsche Zeitung, 08.08.2003]
Sein "Liegender Akt (Odaliske)" von 1929 ist eine zeichnerisch aufreizende Schönheit, die mit dem Einsatz einer Viertelmillion eingelöst werden will. [Süddeutsche Zeitung, 25.05.1998]
Was Odalisken in fortgeschrittenem Zustand nicht anhaben, vermag ich nicht aufzuzählen. [Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 83]
Dazu kommt eine exzeptionelle Matisse‑Kollektion, die 65 Blätter umfaßt, von den frühen Holzschnitten bis zu den lithographierten Odalisken der zwanziger Jahre. [Die Zeit, 23.11.1973, Nr. 48]
Berühmt geworden sind seine üppigen Odalisken, die Mätressen Ludwigs XIV. [Der Tagesspiegel, 04.02.2004]
Zitationshilfe
„Odaliske“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Odaliske>.

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