Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ofenecke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ofenecke · Nominativ Plural: Ofenecken
Aussprache 
Worttrennung Ofen-ecke
Wortzerlegung Ofen Ecke
eWDG

Bedeutung

Ecke, die vom Ofen und einer Wand gebildet wird
Beispiel:
in der Ofenecke sitzen

Verwendungsbeispiele für ›Ofenecke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn niemand etwas dagegen hat, setze ich mich in die Ofenecke. [Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 978]
Ich barg mich in der Ofenecke und verrührte mit klingendem Löffel den Zucker. [Quenel, Maximilian: Wiedergeburt. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 27]
Er begab sich in die Ofenecke, kauerte sich auf einem Schemel zusammen und versank in tiefe Grübelei. [Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 139]
SIE räumt die Scherben vom Tisch und wirft sie in die Ofenecke. [Stramm, August: Rudimentär. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 20424]
Zitationshilfe
„Ofenecke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ofenecke>.

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