Ofenloch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungOfen-loch
WortzerlegungOfenLoch
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Öffnung in der Ofenplatte, durch die das Brennmaterial eingefüllt wird
2.
in die (Kamin)wand gehauenes Loch, in das ein Ofenrohr eingesetzt werden kann

Verwendungsbeispiele für ›Ofenloch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleich wird der Brocken in die Tonne verfrachtet - wie das Brot ins Ofenloch.
o. A.: Das Öko-Kraftwerk. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1997 [1996]
Die heißen Semmeln schenkte ich mir, und in das Ofenloch kroch ich noch weniger.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 945
Mit Tränen in den Augen warf sie das Buch ins Ofenloch und verließ die Stube.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26168
Man soll keine Reichtümer sammeln, denn die kann man nicht mitnehmen, wenn es hinunter, hinauf geht, via Erde oder Ofenloch.
Süddeutsche Zeitung, 12.06.1996
Alle lachen nach Filmschluß, sogar die Hexe lacht und nimmt das Ofenloch, in das sie gestoßen wurde, nicht übel.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 171
Zitationshilfe
„Ofenloch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ofenloch>, abgerufen am 08.04.2020.

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