Ofensetzer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOfen-set-zer
eWDG, 1974

Bedeutung

Handwerker, der Kachelöfen und Kamine baut, reinigt und umsetzt

Typische Verbindungen zu ›Ofensetzer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Ofensetzer‹

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Dann erbarmte sich für Geld, gute Worte und schöne Augen ein älterer Ofensetzer.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 270
Allein das Handwerk des Ofensetzers lebt heute fast ausschließlich vom billigen Abriss.
Der Tagesspiegel, 09.08.2002
Zudem baute der Ofensetzer in diesem kaum fertigen Haus sofort den Ofen ein.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.1994
H. besuchte die Volksschule und erlernte danach den Beruf des Ofensetzers.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - H. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 16872
Der Ofensetzer hat gestern den Herdkessel in der Miniaturküche verschmiert, weil auch »unser« Schwein (zwischen zwei und drei Zentner) geschlachtet werden soll.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 47
Zitationshilfe
„Ofensetzer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ofensetzer>, abgerufen am 08.04.2020.

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