Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Oger

Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Menschen fressendes Ungeheuer (im Märchen)

Typische Verbindungen zu ›Oger‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Oger‹.

Verwendungsbeispiele für ›Oger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Erinnerung des Franz Josefs‑Kai wird er als ein sexueller Oger fortleben. [Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1904]]
Der Erlkönig in der schwarzen Uniform ist zum Oger geworden, der die Jugend lockt und frisst. [Süddeutsche Zeitung, 09.09.2002]
Als Dieter Oger eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in ein kleines Büchlein verwandelt. [Süddeutsche Zeitung, 11.03.2000]
Oger verwünscht sie wegen ihres Verrats; Pythia steckt, damit alles dem Untergang verfalle, Park und Schloss in Brand. [Fath, Rolf: Werke - M. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 22382]
Der Film handelt im Grunde davon, wie die Figuren dem Wahren und Echten hinterherlaufen, wie sie als Oger sie selbst sein und bleiben wollen. [Die Welt, 30.06.2004]
Zitationshilfe
„Oger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Oger>.

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