Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ohnmachtsanfall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ohnmachtsanfall(e)s · Nominativ Plural: Ohnmachtsanfälle
Aussprache 
Worttrennung Ohn-machts-an-fall
Wortzerlegung Ohnmacht Anfall
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
einen Ohnmachtsanfall haben
sie bekam einen Ohnmachtsanfall

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
anfallsartige, kurz dauernde Bewusstlosigkeit  ●  Kreislaufkollaps  ugs. · Kreislaufzusammenbruch  ugs. · Ohnmachtsanfall  ugs. · Synkope  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Ohnmachtsanfall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ohnmachtsanfall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ohnmachtsanfall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man glaubte zuerst, es handle sich um einen kleinen Ohnmachtsanfall. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1926]
Der Ohnmachtsanfall ist nicht so schlimm, es geht der Frau draußen im Freien gleich wieder besser. [Süddeutsche Zeitung, 02.09.2000]
Obwohl er ein kräftiger Mann war, begann das Training ihn immer mehr anzustrengen, und er hatte jetzt mehrmals und immer häufiger Ohnmachtsanfälle. [Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 360]
Seine Mutter sagte, er sei nervös und sonderbar gewesen, habe oft gestottert und Ohnmachtsanfälle gehabt. [Die Zeit, 22.05.1981, Nr. 22]
Nach Informationen seiner Schwester wurde anschließend keine Ursache für den Ohnmachtsanfall gefunden. [Die Zeit, 31.12.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Ohnmachtsanfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ohnmachtsanfall>.

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