Ohrenzeuge, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOh-ren-zeu-ge
WortzerlegungOhrZeuge
eWDG, 1974

Bedeutung

Person, die etw. bezeugt, was sie selbst gehört hat
Beispiele:
er war Augen- und Ohrenzeuge des Auftritts gewesen
zu spät beschwor er die Ohrenzeugen, zu vergessen, zu schweigen [Wasserm.Wahnschaffe2,335]

Typische Verbindungen zu ›Ohrenzeuge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ohrenzeuge‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ohrenzeuge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Track wird schon in vielen Clubs gespielt, berichten Ohrenzeugen.
Süddeutsche Zeitung, 13.08.2001
Der Zorn des alten Mannes soll "furchterregend" gewesen sein, berichtet ein Ohrenzeuge.
Die Zeit, 16.05.1997, Nr. 21
Wir haben aber gehört, daß ein Ohrenzeuge geschlechtliche Beziehung in diesen Worten nicht erkannt hat.
Friedländer, Hugo: Der Beleidigungsprozeß des Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant z.D. Graf Kuno von Moltke gegen den Herausgeber der »Zukunft« Maximilian Harden. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4156
Als Leser wird man nicht nur eingeladen, sondern regelrecht gezwungen, sich die Menschen, die Szenen, die Erlebnisse, deren Ohrenzeuge man wird, nach eigenem Vermögen auszumalen.
Die Welt, 09.01.2003
Sie waren, soviel ich weiß, Ohrenzeuge eines Gesprächs zwischen dem Reichsführer-SS Himmler und dem Angeklagten Schirach.
o. A.: Einhundertvierzigster Tag. Dienstag, 28. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9469
Zitationshilfe
„Ohrenzeuge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ohrenzeuge>, abgerufen am 03.04.2020.

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