Olim

GrammatikSubstantiv
Aussprache
HerkunftLatein

Bedeutungsübersicht+

  1. [scherzhaft] ⟨seit Olims Zeiten⟩ seit undenklichen Zeiten, schon immer
  2. ⟨zu Olims Zeiten⟩ vor langer Zeit
eWDG, 1974

Bedeutungen

scherzhaft seit Olims Zeitenseit undenklichen Zeiten, schon immer
Beispiel:
das liegt schon seit Olims Zeiten hier
zu Olims Zeitenvor langer Zeit
Beispiel:
das war bereits zu Olims Zeiten so

Verwendungsbeispiele für ›Olim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei verehren wir seit Olims Zeiten den Wald als naturwüchsigen Inbegriff des deutschen Wesens.
Die Zeit, 25.12.1987, Nr. 53
Das klingt leider, wie es seit Olims Zeiten in Europa immer geklungen hat.
Die Zeit, 07.04.1978, Nr. 15
Zu Beginn des Jahres reduzierte sich die Zahl der jüdischen Einwanderer ("Olim") aus der ehemaligen Sowjetunion deutlich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1992]
Olim eröffneten Geschäfte und bauten mit staatlichen Finanzhilfen und hoher Eigenmotivation kleine und mittelständische Unternehmen auf.
Der Tagesspiegel, 29.05.2000
Außerdem erhalten die "Olim Chadaschim" (Neueinwanderer) Kühlschränke gratis und zinsgünstige Kredite für Häuserbau in den besetzten Gebieten.
Süddeutsche Zeitung, 22.01.2003
Zitationshilfe
„Olim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Olim>, abgerufen am 04.04.2020.

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