Olive, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Olive · Nominativ Plural: Oliven
Aussprache
WorttrennungOli-ve (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Olive‹ als Erstglied: ↗Olivenbaum · ↗Olivenernte · ↗Olivenhain · ↗Olivenöl · ↗olivenfarben · ↗olivenfarbig · ↗olivenförmig · ↗olivengrün · ↗olivfarben · ↗olivfarbig · ↗olivgrün
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Ölbaum
Beispiel:
Die Oliven am Abhang auf den Erdterrassen standen regungslos [AndresLiebesschaukel131]
2.
Frucht von 1
Beispiele:
grüne, schwarzblaue Oliven
Oliven einlegen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Olive · oliv(en)grün
Olive f. ‘Frucht des Ölbaums, Ölbaum’, mhd. olīve ‘Ölbaum’, frühnhd. auch ‘Frucht des Ölbaums’ (Anfang 16. Jh.), entlehnt aus lat. olīva ‘Olive, Olivenbaum, Ölbaum’, das über *elaiva auf griech. *ἐλαίϜα, die Grundform von griech. elé͞iā (ἐλαία) ‘Ölbaum’, verwandt mit den unter ↗Öl (s. d.) genannten Formen, zurückgeht. Vgl. daneben ahd. oliberi (10. Jh.), mhd. ölber ‘Frucht des Ölbaums, Olive’, zusammengesetzt aus den unter ↗Öl und ↗Beere (s. d.) behandelten Substantiven. An Olive schließt sich an die Farbbezeichnung oliv(en)grün Adj. (19. Jh.), heute auch oliv. Vgl. frz. olive Adj. (Ende 18. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anchovis Artischocke Aubergine Basilikum Dattel Feige Fladenbrot Granatapfel Kaper Knoblauch Mandel Martini Mozzarella Orange Peperoni Pinie Sardelle Schafskäse Schinken Tomate Weintraube Weißbrot Ziegenkäse Zitrone Zucchini Zwiebel eingelegt entkernt entsteint pflücken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Olive‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann haben ein paar Kinder einen Sack Oliven gepflückt: Daraus soll Öl werden.
Die Zeit, 24.11.2004, Nr. 48
Unsere Lieder handeln zwar von unserem Leben, aber bevor wir sie singen, sind sie durch ganz viele Filter gegangen, wie eine kalt gepreßte Olive.
Der Tagesspiegel, 03.12.1998
Männer schleppten die Oliven in Kisten und Eimern zu Autos.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 207
Alles abwechselnd mit den Oliven und Trauben in ein hohes Glas einschichten und mit der verrührten Soße marinieren.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 306
Ferner erhielten sie Salz, Oliven, Salzfisch, Öl und auch Wein, allerdings von der geringeren Sorte.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 33
Zitationshilfe
„Olive“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Olive>, abgerufen am 13.11.2019.

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