Olm

Duden GWDS, 1999

Bedeutung

im Wasser lebender Schwanzlurch mit verkümmerten, kleinen, dünnen Gliedmaßen, der mit der Lunge oder durch Kiemen atmet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Olm m. Als dt. Bezeichnung für den in der 2. Hälfte des 18. Jhs. entdeckten, im Wasser lebenden Schwanzlurch mit verkümmerten Gliedmaßen übernimmt Oken (1816) den alten, heute noch landschaftlich gebrauchten Namen Olm ‘Salamander, Molch’, vgl. ahd. olm ‘Sterneidechse’ (11. Jh.), mhd. olm, auch ‘Salamander’, mnd. nl. olm ‘Salamander, Molch’; Herkunft ungeklärt. Erwogen wird Umwandlung von ahd. mhd. mol ‘Eidechse, Molch’ (s. ↗Molch), dessen Herkunft jedoch ebenfalls ungeklärt ist.

Typische Verbindungen zu ›Olm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

OLM

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Olm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Olm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gehört in keinen Stall, sondern dem Photographen Wulf Olm.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.1995
Nun ist es keineswegs so, dass Olm alles verlernt hätte.
Der Tagesspiegel, 23.02.2002
Der Mann, der dies erkannt hat, heißt Hans Werner Olm.
Bild, 22.10.2005
Denn der italienische Arzt meldete sich, der das Stimmwunder hervorgebracht haben wollte, durch Gen-Manipulation an einem sonst stummen, blinden Olm!
Die Zeit, 10.07.2003, Nr. 29
Gefangene Olme meiden jeden Lichtstrahl und halten sich stets in der dunkelsten Ecke ihres Behälters auf.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 173
Zitationshilfe
„Olm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Olm>, abgerufen am 08.04.2020.

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