Omen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Omens · Nominativ Plural: Omen · wird meist im Singular verwendet
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Omens · Nominativ Plural: Omina · wird meist im Singular verwendet
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben Vorzeichen, Anzeichen
Beispiele:
ein gutes, glückliches, böses, übles, schlimmes, bedenkliches Omen
etw. gilt als ein ermutigendes Omen
etw. für ein besonderes Omen halten
Mancherlei Omina sandten ihm auch diesmal die Götter [RaabeHungerpastorI 1,358]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Omen · ominös
Omen n. ‘Zeichen, gutes oder böses Vorzeichen, Vorbedeutung’, Übernahme (16. Jh.) von gleichbed. lat. ōmen. ominös Adj. ‘von böser Vorbedeutung, unheilvoll, bedenklich’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. frz. omineux (das auch, in frz. Schreibung, bis ins 18. Jh. im Dt. gilt). Diesem zugrundeliegendes lat. ōminōsus ergibt im Dt. ominos (nur im 17. und 18. Jh. üblich) in dem dem Lat. entsprechenden Sinne ‘bedeutungsvoll, eine (gewöhnlich böse) Vorbedeutung habend’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Anzeichen · Omen · ↗Vorbedeutung · ↗Vorbote · ↗Vorzeichen  ●  ↗Auspizium  geh., lat.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktienmarkt Ausgang Exorzist Gesamtjahr Konjunktur Landtagswahl Nomen Olympia Verlauf WM Weltmeisterschaft Zukunft ansehen betrachten bös böse deuten düster erweisen gelten glücklich gut günstig interpretieren negativ schlecht schlimm taugen ungut werten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Omen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dürfen wir dies Flammenzeichen als gutes Omen für die vor uns liegenden Aufgaben nehmen?
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 16
Und das ist kein gutes Omen für die Entwicklung unseres Landes.
Die Zeit, 19.07.2010, Nr. 29
Wie auch immer man das verstand, es war kein gutes Omen.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 15
Bei so einem Leben kann man schon anfangen, an schlechte Omen zu glauben.
Der Tagesspiegel, 26.10.2003
Überhaupt mehren sich jetzt doch ein paar nicht ganz so günstige Omen.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.1999
Zitationshilfe
„Omen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Omen>, abgerufen am 20.02.2019.

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