Operettenbuffo, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Operettenbuffos · Nominativ Plural: Operettenbuffos/Operettenbuffi
Aussprache [opəˈʀɛtn̩ˌbʊfo]
Worttrennung Ope-ret-ten-buf-fo
Wortzerlegung OperetteBuffo
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

Sänger komischer Operettenrollen
Beispiele:
Eine schmissige, nicht enden wollende Lach‑Arie setzt sogleich ein, für die der Operettenbuffo Oscar Denes in den 1930er‑Jahren berühmt war[…]. [Der Standard, 23.12.2014]
Er machte sich an der Volksoper vor allem als Operettenbuffo einen Namen und wurde vom Kritiker Fritz Walden einst als »männliche Volksopernperle« gewürdigt. [Der Standard, 15.10.2015]
[…] Eckner [gab] schon während des Zweiten Weltkriegs »bunte Abende«, als »Sketch‑Offizier«, […] seine Ausbildung zum Operettenbuffo lief nebenher. [Der Spiegel, 01.06.2012 (online)]
Rolf Ludwig […] war als Heimkehrer beim Ausbildungsversuch an der Dresdner Hochschule für Musik und Theater gescheitert und den direkten Weg gegangen, erst Operettenbuffo am Metropol‑Theater in Berlin, dann Anfänger an der Volksbühne […]. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.1999]
Der beleibte Mittsechziger, der mit gefärbten Haaren und etwas zu breiten Nadelstreifen die Volkstümlichkeit eines Operettenbuffos ausstrahlt[…]. [Die Zeit, 21.02.1997]
In St. Gallen hat er begonnen – nachmittags als Operettenbuffo, abends als ungewohnt slawischer Max Piccolomini. [Der Spiegel, 23.12.1948]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Operettenbuffo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Operettenbuffo>, abgerufen am 23.04.2021.

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