Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Operettenstaat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Operettenstaat(e)s · Nominativ Plural: Operettenstaaten
Worttrennung Ope-ret-ten-staat
Wortzerlegung Operette Staat1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

scherzhaft kleiner, unbedeutender Staat (wie er z. B. (als Fantasiegebilde) oft als Schauplatz einer Operette vorkommt)

Thesaurus

Synonymgruppe
Operettendemokratie · Operettenstaat

Verwendungsbeispiele für ›Operettenstaat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Operettenstaat Österreich kamen sie damit sogar auf Platz 11 der Charts. [Süddeutsche Zeitung, 27.05.1999]
Viele Sportler sind in den letzten Jahren in den Operettenstaat gewechselt, der Steuer wegen. [Süddeutsche Zeitung, 30.07.1998]
Dabei ist ihm, wie er jüngst erklärte, schon das Bild vom Steuerparadies oder vom Operettenstaat lästig genug. [Süddeutsche Zeitung, 09.01.1997]
Der Monarch eines Operettenstaates muß sein Land verlassen und wird Taxifahrer in Wien. [Süddeutsche Zeitung, 02.11.1996]
Die französische Presse übernahm den Schlachtruf und zog monatelang über den "mafiosen Operettenstaat" her. [Die Welt, 01.04.2005]
Zitationshilfe
„Operettenstaat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Operettenstaat>.

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