Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Opferbereitschaft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [ˈɔpfɐbəˌʀaɪ̯tʃaft]
Worttrennung Op-fer-be-reit-schaft
Wortzerlegung Opfer Bereitschaft
eWDG

Bedeutung

Bereitschaft, ein Opfer zu bringen, Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Opferbereitschaft‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opferbereitschaft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Opferbereitschaft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Politik versagt vor ihrer Pflicht, die Opferbereitschaft der Massen gehörig in die Pflicht zu nehmen. [o. A.: ALTERNATIVE - WOVON UND WOZU? In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]]
Darum wurde im Interview bei jeder Frage zur Opferbereitschaft eine Alternative angeboten, die es leichtmachte, sich gegen ein Opfer, gegen die Übernahme von Lasten auszusprechen. [Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11]
In der Stunde des Ernstes bezahlt sie ihre Opferbereitschaft mit dem Leben. [Die Zeit, 28.10.1960, Nr. 44]
Das heißt auch, daß sie endlich verstehen würden, wieviel Opferbereitschaft sie von ihren Gegnern einfordern, ohne daß diese hoffen können, dafür entlohnt zu werden. [Süddeutsche Zeitung, 02.06.1999]
Sie erwartet nun von ihren Kindern, daß die ihr diese Opferbereitschaft danken und ihr vergleichbar viel zurückgeben. [Der Spiegel, 17.02.1992]
Zitationshilfe
„Opferbereitschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opferbereitschaft>.

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