Opfergang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOp-fer-gang
WortzerlegungOpferGang1
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben Gang, bei dem etw. geopfert wird, jmd. sich selbst aufopfert
Beispiel:
einen Opfergang gehen

Typische Verbindungen zu ›Opfergang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opfergang‹.

Verwendungsbeispiele für ›Opfergang‹

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Oder ging da ein Mann seinen Opfergang, weil er glaubte, ihn gehen zu müssen?
Die Zeit, 07.03.1986, Nr. 11
Zeigt mir den von ihm übertragenen »Opfergang«, gibt mir zwei verdeutschte Romane.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1946. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1946], S. 221
Wie unsere Stammmutter Sara zog sie es vor, sich dem Opfergang Isaaks nicht anzuschließen.
Die Welt, 01.02.2003
Schon der Gang vom Keller zur Tafel gleicht einem Opfergang.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 217
Sie fand wohl meist am Gründonnerstag statt 42 und zwar zwischen Evangelium und Opfergang eingeschoben.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 24468
Zitationshilfe
„Opfergang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opfergang>, abgerufen am 28.03.2020.

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