Opferkult, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungOp-fer-kult
WortzerlegungOpferKult
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Kult, der in der Darbringung von Opfern besteht

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor 7000 Jahren feierten unsere Vorfahren dort geheimnisvolle Rituale und Opferkulte.
Bild, 29.08.2000
Die Opposition hat es sich leichtgemacht und aus der Erfahrung der sozialen Umbrüche einen sozialpolitischen Opferkult gespeist.
Die Zeit, 17.09.1998, Nr. 39
In den Dörfern dürfte es für die Opferkulte des Alltags einfache Kultstätten gegeben haben.
Soden, Wolfram von: Sumer, Babylon und Hethiter bis zur Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 9282
Sie haben den Opferkult gefördert und waren für den drastischen Anstieg der Versicherungsprämien verantwortlich.
Die Welt, 03.06.2003
Durch die Verkündigung des Gesetzes, durch die Institution des Opferkultes wird die Wunde offengehalten und jeder voreilige Beruhigungsversuch verunmöglicht.
Köberle, A.: Gotteskindschaft. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16660
Zitationshilfe
„Opferkult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opferkult>, abgerufen am 21.02.2019.

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