Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Opfermahl, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Op-fer-mahl
Wortzerlegung Opfer Mahl

Verwendungsbeispiele für ›Opfermahl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So werden die Knochen heilig oder Opfermahle eingeführt, damit man guten Gewissens schlemmen kann. [Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002]
Ein eindrucksvoller Frauengesang und das gemeinsame Opfermahl beschließen den ersten Tag des Festes. [Die Zeit, 07.12.1984, Nr. 50]
Aus Opfermahlen für Götter und Tote werden Leichenschmäuse, aus uralten Trankopfern zur Verbrüderung wird die heutige Sitte des Zutrinkens. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 43]
Die Speisegemeinschaft mit den Gibeoniten war freilich, wie der Wortlaut der Stelle ergibt, kein »Opfermahl«, sondern einfache Kommensalität als Folge der berith. [Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 345]
Zitationshilfe
„Opfermahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opfermahl>.

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