Opferwilligkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungOp-fer-wil-lig-keit
Wortzerlegungopferwillig-keit
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben

Verwendungsbeispiele für ›Opferwilligkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

York war ein knorriger und eigenwilliger Charakter, aber auch ein Mann von unermüdlicher Tätigkeit und höchster Opferwilligkeit.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4097
Niemals hatte sie einen Gedanken an sich herangelassen, ihn zu verraten, ihm diese Opferwilligkeit zu verweigern.
Jacques, Norbert: Dr. Mabuse, der Spieler, Gütersloh: Bertelsmann 1961 [1920], S. 126
Der Patriotismus und die Opferwilligkeit des Volkes würden dadurch nur erhöht werden.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.03.1916
Man kann auf die Dauer nicht auf einem dicken Geldsack sitzen und gleichzeitig an die Opferwilligkeit der Steuerzahler appellieren.
Die Zeit, 07.04.1955, Nr. 14
Ohne ihre großartige Opferwilligkeit würde die stattliche Reihe der Abhandlungen und neben den reichen Nachrichten die Erhaltung der Anzeigen nicht möglich geworden sein.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 3130
Zitationshilfe
„Opferwilligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opferwilligkeit>, abgerufen am 08.04.2020.

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