Opiumkrieg, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOpi-um-krieg
WortzerlegungOpiumKrieg
eWDG, 1974

Bedeutung

von England gegen China 1839 bis 1842 geführter Raubkrieg zur gewaltsamen Öffnung des chinesischen Marktes für die Einfuhr von Opium

Typische Verbindungen zu ›Opiumkrieg‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opiumkrieg‹.

Verwendungsbeispiele für ›Opiumkrieg‹

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Sie standen seit den Opiumkriegen unter dem Schutz des Hofes.
Süddeutsche Zeitung, 17.06.2000
Das einst mächtige Reich war nur mehr ein Schatten seiner selbst, gedemütigt in den Opiumkriegen, bedroht von den Ambitionen ausländischer Mächte.
Die Zeit, 04.07.2011, Nr. 27
Dieser war durch den unseligen Opiumkrieg und den abschließenden Vertrag von Nanking vorbereitet worden.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 2166
Den Anstoß gaben die europäische Kolonialpolitik (vor allem der Opiumkrieg), die zunehmende Verknappung des Nahrungsraumes und der Kampf mit Japan.
Rosenkranz, G.: China. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20591
Die an der Südostküste Chinas gelegene Insel Hongkong wurde 1842 im Vertrag von Nanking an Großbritannien abgetreten, eine Folge der Niederlage Chinas im Opiumkrieg.
o. A. [mac]: Hongkong. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Zitationshilfe
„Opiumkrieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opiumkrieg>, abgerufen am 02.04.2020.

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