Opiumkrieg, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Opiumkrieg(e)s · Nominativ Plural: Opiumkriege
Aussprache 
Worttrennung Opi-um-krieg
Wortzerlegung Opium Krieg
eWDG

Bedeutung

von England gegen China 1839 bis 1842 geführter Raubkrieg zur gewaltsamen Öffnung des chinesischen Marktes für die Einfuhr von Opium

Typische Verbindungen zu ›Opiumkrieg‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opiumkrieg‹.

Verwendungsbeispiele für ›Opiumkrieg‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie standen seit den Opiumkriegen unter dem Schutz des Hofes. [Süddeutsche Zeitung, 17.06.2000]
Das einst mächtige Reich war nur mehr ein Schatten seiner selbst, gedemütigt in den Opiumkriegen, bedroht von den Ambitionen ausländischer Mächte. [Die Zeit, 04.07.2011, Nr. 27]
Erst nach den verlorenen Opiumkriegen begann sein Land aufzuwachen, sich langsam neuem und fremdem Denken zu öffnen. [Die Zeit, 02.05.2011, Nr. 18]
Vom Opiumkrieg im Jahr 1840 bis heute währte die Kolonialgeschichte. [Die Zeit, 16.12.1999, Nr. 51]
Ich war da wohl der erste Ausländer seit dem Opiumkrieg. [Die Welt, 03.08.2005]
Zitationshilfe
„Opiumkrieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opiumkrieg>.

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