Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Opiumrausch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Opi-um-rausch
Wortzerlegung Opium Rausch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

durch Genuss von Opium entstandener Rausch

Verwendungsbeispiele für ›Opiumrausch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu dergleichen gehört Zeit, viel Zeit, ähnlich wie zu einem Opiumrausch. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 08.03.1907]
Irgendein unangenehmer katzenjämmerlicher Zustand, wie nach dem Opiumrausch, blieb zu unserer Überraschung nicht zurück. [Die Welt, 19.02.2000]
Andere behaupten, die Pforten zur Freiheit im Opiumrausch gefunden zu haben. [Der Tagesspiegel, 05.04.2002]
Zwei Söhne der Familie, die nebenan hausen, versuchen, die Monotonie des Lagerlebens im Opiumrausch zu vergessen. [Die Zeit, 20.09.1991, Nr. 39]
Während ihre westlich emanzipierte, kühle Mutter in Paris Kunstgeschichte studierte, vertrieb sich ihr Vater die Tage mit Opiumrausch und Bordellbesuchen. [Die Zeit, 19.10.2009, Nr. 42]
Zitationshilfe
„Opiumrausch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opiumrausch>.

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