Opportunitätsprinzip

WorttrennungOp-por-tu-ni-täts-prin-zip
WortzerlegungOpportunitätPrinzip
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache strafrechtlicher Grundsatz, der besagt, dass die Strafverfolgung in den gesetzlich gekennzeichneten Ausnahmefällen dem Ermessen der Staatsanwaltschaft überlassen ist

Typische Verbindungen zu ›Opportunitätsprinzip‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opportunitätsprinzip‹.

Verwendungsbeispiele für ›Opportunitätsprinzip‹

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Sie können nach dem Opportunitätsprinzip verfahren und auf Verfolgung verzichten.
Die Zeit, 23.03.1984, Nr. 13
Ein Weg zu diesem Ziel wäre beispielsweise die Einführung eines begrenzten Opportunitätsprinzips.
Die Zeit, 20.05.1994, Nr. 21
Doch handele es sich dabei meist "um kurzfristige Störungen des Straßenverkehrs", die im Rahmen des "Opportunitätsprinzips" geduldet würden.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.1997
Bei der Strafverfolgung gilt das Opportunitätsprinzip, eines der Grundprinzipien des hiesigen Strafrechts.
Süddeutsche Zeitung, 19.11.1994
Die Zusicherung von Straffreiheit wäre eine Abweichung von diesem sogenannten Legalitätsprinzip zugunsten des Opportunitätsprinzips (Zweckmäßigkeitsgrundsatz mit Ermessensfreiheit).
o. A. [ker.]: Kronzeuge. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1986]
Zitationshilfe
„Opportunitätsprinzip“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Opportunit%C3%A4tsprinzip>, abgerufen am 04.04.2020.

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