Optant, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungOp-tant (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch muß man wohl bedenken, daß von unserer Zahl der 152000 verbliebenen Deutschen die Optanten abgerechnet werden müssen.
Die Zeit, 25.01.1954, Nr. 04
Den Optanten wird die Möglichkeit geboten werden, von weitherzigen Bestimmungen Gebrauch zu machen, um selbst über ihr Schicksal zu entscheiden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1948]
Auf den Kampf der Optanten gegen den preußischen Staat, der sich zu einer immer heftigeren irredentistischen Bewegung entwickelte, werden manche neue Lichter geworfen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 621
Sie reichte vom Status der Staatenlosigkeit und der "Optanten" über die provisorische Existenz in umstrittenen Abstimmungsgebieten, bis hin zur freiwilligen und erzwungenen Assimilation.
Süddeutsche Zeitung, 23.03.2002
Im ersten Weltkrieg übernahm sie die Betreuung der Soldaten auf Reisen, der Eisenbahnerinnen, der Mädchen in der Etappe, der Optanten und der ausländischen internierten Frauen.
Janssen, K.: Bahnhofsmission. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 22114
Zitationshilfe
„Optant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Optant>, abgerufen am 25.04.2019.

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