Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Optimat

Worttrennung Op-ti-mat (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

im antiken Rom   Angehöriger der herrschenden Geschlechter und Mitglied der Senatspartei

Verwendungsbeispiele für ›Optimat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wohler war ihm in der temperierten Atmosphäre der gemäßigten Optimaten, für welche die Politik nicht die unangenehme Eigenschaft besaß, eine zwingende Logik zu haben. [Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20513]
Und hatte nicht Fritze Feyerabends Vater zu den Optimaten gehört und sein Grundstück da gehabt? [Raabe, Wilhelm: Altershausen, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1968 [1911], S. 256]
Diese Stabsoffiziere aber sind die jungen Herren der beiden Aristokratien, der Optimaten und des Ritterstandes, die den militärischen Beruf ergriffen haben. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 865]
Im Maße, in dem die Zeiten sich milderten, erkannte man das Eburnum auch jenen, die man die Mehrer oder Optimaten nannte, zu. [Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 42]
Eine fünfköpfige Gruppe aus Architekten und Designern, die in Frankfurt als "Optimat" und "Eisenherz" Lifestyle‑Produkte und ‑Lösungen entwerfen, ergänzt das Gesamtkonzept. [Der Tagesspiegel, 29.04.2002]
Zitationshilfe
„Optimat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Optimat>.

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