Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ordinarium

Worttrennung Or-di-na-ri-um
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
katholische Kirche (handschriftliche) Gottesdienstordnung
2.
Amtssprache Haushalt (eines Staates, Landes, einer Gemeinde) mit den regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben und Einnahmen

Typische Verbindungen zu ›Ordinarium‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ordinarium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ordinarium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die alten Ordinarien waren, besonders wenn sie fachlich nicht gut waren, sehr autoritär. [Die Zeit, 23.10.2002, Nr. 43]
Die älteren Ordinarien kamen erst gar nicht oder blieben nicht lange. [Die Zeit, 18.10.1968, Nr. 42]
Was diese Verteidigung, zu der auch zwei Ordinarien für Strafrecht und Strafprozeßrecht gehören, kostet, läßt sich nur erahnen. [Die Zeit, 24.02.1969, Nr. 08]
Das sind Positionen, die von den meisten der bundesrepublikanischen Ordinarien vermutlich nicht gern akzeptiert werden. [Die Zeit, 18.01.1971, Nr. 03]
Unsere mathematisch‑naturwissenschaftliche Abteilung zählte nur 6 Ordinarien, aber darunter waren mehrere durch hohes wissenschaftliches Ansehen ausgezeichnete Personen. [Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12225]
Zitationshilfe
„Ordinarium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ordinarium>.

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