Ordinarium

WorttrennungOr-di-na-ri-um
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
katholische Kirche (handschriftliche) Gottesdienstordnung
2.
Amtssprache Haushalt (eines Staates, Landes, einer Gemeinde) mit den regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben u. Einnahmen

Typische Verbindungen zu ›Ordinarium‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ordinarium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ordinarium‹

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Die alten Ordinarien waren, besonders wenn sie fachlich nicht gut waren, sehr autoritär.
Die Zeit, 23.10.2002, Nr. 43
Ich gehöre zu der Generation, die gefordert hat, aus der Fuchtel der mündlichen Prüfung durch die Ordinarien rauszukommen.
Der Spiegel, 23.05.1983
Unsere mathematisch-naturwissenschaftliche Abteilung zählte nur 6 Ordinarien, aber darunter waren mehrere durch hohes wissenschaftliches Ansehen ausgezeichnete Personen.
Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12225
Dennoch wurden in den Jahren 1587 - 1660 mindestens fünfmal Übersetzungen des Ordinariums der Messe gedruckt.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 2619
Das Ordinarium ist seit einer Reihe von Jahren nicht so dotiert gewesen, wie es notwendig gewesen wäre.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 04.03.1908
Zitationshilfe
„Ordinarium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ordinarium>, abgerufen am 01.04.2020.

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