Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Organdy, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Organdys · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Or-gan-dy
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

glasartiges, steifes Baumwollgewebe
Beispiel:
ein Kleid aus Organdy

Verwendungsbeispiele für ›Organdy‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über einem gewickelten Schleppkleid aus großblumigem Organdy trug sie ein Capejäckchen mit eingekraustem Ärmelbund. [Flake, Otto: Scherzo. In: ders., Lichtenthaler Allee, Gütersloh: Mohn 1965 [1935], S. 337]
Sie werden den Trompetenärmel variieren und die schwarzen Samtkleider mit den weißen Jabots, den Tellerkragen und den Manschetten aus Organdy nur allzu gern übernehmen. [Die Zeit, 11.08.1967, Nr. 32]
Die Parka‑Idee mit Durchzugschnur findet man gleich mehrfach an sportlichen Kleidern, bauschigen Seidenmänteln, sogar oberhalb des Saums am bodenlangen Brautkleid aus weißem Organdy. [Die Zeit, 23.02.1981, Nr. 08]
Schwere Seidentwills, Georgette, Chiffon, sehr viel Organza und Organdy bestimmen diese luxuriöse Mode. [Die Zeit, 05.02.1968, Nr. 06]
Unsere Aufnahme zeigt einen der großen phantasievollen Stoffhüte aus weißem Organdy (Modell Chabaud), die mit Vorliebe zu der schlanken Gradheit der Etui‑Kleider getragen werden. [Die Zeit, 06.02.1956, Nr. 06]
Zitationshilfe
„Organdy“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Organdy>.

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