Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Organspendeausweis, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Organspendeausweises · Nominativ Plural: Organspendeausweise
Aussprache [ɔʁˈgaːnʃpɛndəˌʔaʊ̯svaɪ̯s]
Worttrennung Or-gan-spen-de-aus-weis
Wortzerlegung Organspende Ausweis
Wahrig und ZDL

Bedeutung

Dokument, auf dem der Inhaber eine persönliche Erklärung abgibt, ob und in welcher Form er im Todesfall Organe, auch Organ- oder Gewebeteile, für eine Organtransplantation zur Verfügung stellt
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: einen Organspendeausweis besitzen, ausfüllen
Beispiele:
Die größte Angst, die in Deutschland hinsichtlich der Thematik Organspende herrscht, ist der Irrglaube, dass man als Besitzer eines Organspendeausweises im Krankenhaus nur zweitklassig behandelt und nach dem Tod auch noch ausgeschlachtet wird. [Welt am Sonntag, 21.11.2010]
Lange habe ich es vor mir hergeschoben, den Papierkram zu erledigen: Testament, Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung, Organspendeausweis. [Neue Zürcher Zeitung, 21.11.2016]
70 Millionen Organspendeausweise verschicken die Krankenkassen in den kommenden Monaten an ihre Versicherten. [Bild am Sonntag, 16.08.2015]
Etwa jeder siebte Deutsche, der dafür infrage kommt, besitzt […] einen Organspendeausweis. [Die Zeit, 25.11.2013]
Wenn kein Organspendeausweis vorliegt, entscheiden die Angehörigen eines möglichen hirntoten Spenders. [Der Tagesspiegel, 24.09.2004]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Organspendeausweis · Organspenderausweis

Typische Verbindungen zu ›Organspendeausweis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Organspendeausweis‹.

Zitationshilfe
„Organspendeausweis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Organspendeausweis>.

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