Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Organum

Worttrennung Or-ga-num (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Organum‹ als Erstglied: organal
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
1.
mehrstimmige Musik des Mittelalters
2.
in der mittelalterlichen Musik   Musikinstrument, besonders Orgel

Typische Verbindungen zu ›Organum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Organum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Organum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Zweck dieses Verfahrens war anscheinend, das Organum in parallelen Quinten zu erklären. [Weakland, Rembert: Hucbald. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 24744]
Organum war zu jener Zeit keine »Komposition«, sondern lediglich die Art und Weise, die einstimmigen liturgischen Gesänge mehrstimmig auszuführen. [Mezger, M.: Musik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 18026]
Organum war eine auf Zusammenklängen beruhende Aufführungsweise liturgischer Gesänge, an der auch Instrumente teilnehmen konnten. [Georgiades, Thr.: Organum. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14198]
Das Organum baute sich traditionsgemäß aus Teilen auf, und da dort organale Partien mit Diskantpartien wechselten, konnte auch der Rhythmus umschlagen. [Besseler, Heinrich: Ars antiqua. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 29004]
Ihr Ursprung lag im Organum Perotins, wo der Typus um 1200 geprägt worden war. [Besseler, Heinrich: Ars antiqua. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 20453]
Zitationshilfe
„Organum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Organum>.

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