Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Orgiasmus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Or-gi-as-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich zügelloses, ausschweifendes Feiern
besonders im Hinblick auf altgriechische Feste

Verwendungsbeispiele für ›Orgiasmus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er entgrenzt sich zum Mitmenschen im Orgiasmus, in der Liebe und im Rausch der Masse. [Süddeutsche Zeitung, 25.08.2000]
Orgiasmus und Mystizismus liegen dem Wesen der Semiten fern; auch auf religiösem Gebiet denken sie nüchtern und rationell. [Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 25618]
Die Griechen unterwarfen sich dem Dionysos, dem Gott des Weins, der Fruchtbarkeit und des Orgiasmus. [Süddeutsche Zeitung, 22.09.2004]
Zitationshilfe
„Orgiasmus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Orgiasmus>.

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