Ornamentik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ornamentik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungOr-na-men-tik
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Kunst der Verzierung
Beispiel:
ein Meister der Ornamentik
2.
Gesamtheit der Ornamente einer Kunstrichtung, eines Kunstwerkes, Kunstgegenstandes
Beispiele:
die leichte und zierliche Ornamentik des Rokoko
die Ornamentik in der Architektur des Barock
die Ornamentik einer Stuckdecke, eines Deckengemäldes

Typische Verbindungen zu ›Ornamentik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ornamentik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ornamentik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deutlicher als manches Bild prägt sich ohnehin die reiche Ornamentik der alten Gewebe ein.
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2001
In den langsamen Sätzen nimmt die Ornamentik geradezu extravagante Formen an.
Reeser, Eduard: Lustig. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 39343
Auf dem Gebiet der Ornamentik ist ein Nebeneinander antiker und insularer Formen auffällig.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8722
Man wollte das Leben finden und traf auf eine Ornamentik von Begriffen.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 385
Zen steht für die Reinheit der Linienführung, Barock für die reichhaltige Ornamentik.
Die Welt, 11.03.2000
Zitationshilfe
„Ornamentik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ornamentik>, abgerufen am 04.04.2020.

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