Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ornamentik, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ornamentik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Or-na-men-tik
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutungen

1.
Kunst der Verzierung
Beispiel:
ein Meister der Ornamentik
2.
Gesamtheit der Ornamente einer Kunstrichtung, eines Kunstwerkes, Kunstgegenstandes
Beispiele:
die leichte und zierliche Ornamentik des Rokoko
die Ornamentik in der Architektur des Barock
die Ornamentik einer Stuckdecke, eines Deckengemäldes

Typische Verbindungen zu ›Ornamentik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ornamentik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ornamentik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den langsamen Sätzen nimmt die Ornamentik geradezu extravagante Formen an. [Reeser, Eduard: Lustig. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 39343]
Deutlicher als manches Bild prägt sich ohnehin die reiche Ornamentik der alten Gewebe ein. [Süddeutsche Zeitung, 12.02.2001]
Dann wäre auch die ganze Ornamentik in dem Sinne Kitsch. [Süddeutsche Zeitung, 18.11.1994]
Man wollte das Leben finden und traf auf eine Ornamentik von Begriffen. [Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 385]
Auf dem Gebiet der Ornamentik ist ein Nebeneinander antiker und insularer Formen auffällig. [o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8722]
Zitationshilfe
„Ornamentik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ornamentik>.

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