Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ornamentstich

Worttrennung Or-na-ment-stich
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Grafik Kupferstich mit dem Entwurf eines Ornaments als Vorlage für Bildhauer o. Ä.

Verwendungsbeispiele für ›Ornamentstich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Außerdem wird die Entwicklung des Ornamentstichs in exzellenten Einzelblättern und Zyklen vorgeführt. [Die Zeit, 03.08.1973, Nr. 32]
Der Übergang zum S. zeichnet sich in Deutschland in den Ornamentstichen des V. Solis und des M. [o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 29999]
Flensburg – Das Hans‑Christiansen‑Haus auf dem Museumsberg Flensburg zeigt vom 8. August bis zum 3. Oktober 2004 europäische Ornamentstiche. [Die Welt, 06.08.2004]
In Ornamentstich und Kunstgewerbe der Renaissance war die M. bes. von 1530‑50 außerordentlich beliebt. [o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 24214]
Eine eigene Entwicklung, durch den Ornamentstich verbreitet, entstand im 16. Jh. im niederländ. und dt. Rollwerk und Beschlagwerk. [o. A.: Lexikon der Kunst - O. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 14124]
Zitationshilfe
„Ornamentstich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ornamentstich>.

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