Ortsfremde, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Ortsfremden · Nominativ Plural: Ortsfremde(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Ortsfremden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Ortsfremde.
WorttrennungOrts-frem-de
WortzerlegungOrt1Fremde1

Verwendungsbeispiele für ›Ortsfremde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist pädagogisch widersinnig, und nur Ortsfremde fallen darauf rein.
Die Zeit, 30.08.1991, Nr. 36
Er ist stets freundlich und sagt Ortsfremden, wo sie aussteigen müssen.
Bild, 11.05.2000
Diesem Brauch sollte auch der Ortsfremde nachkommen, auf jeden Fall verständnisvoll entgegenkommen.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 190
Und Hanse Luis spricht hier, weil mehrere Ortsfremde zuhören, hochdeutsch.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 409
Eine große Rolle spielte der Kampf der Buchhändler gegen den Handel der Ortsfremden, besonders außer den Marktzeiten.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Westfälischen Frieden bis zum Beginn der klassischen Litteraturperiode. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1908], S. 22286
Zitationshilfe
„Ortsfremde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ortsfremde>, abgerufen am 08.04.2020.

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