Ortskundige, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Ortskundigen · Nominativ Plural: Ortskundige(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Ortskundigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Ortskundige.
WorttrennungOrts-kun-di-ge (computergeneriert)
Grundformortskundig

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diesmal aber lasse ich mich ein Stück weit von einem Ortskundigen fahren.
Die Zeit, 23.09.1988, Nr. 39
Das ließ sich ertragen, aber durch die Furt mußte ein Ortskundiger das erste Tier sorgfältig führen.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 3096
Selbst für Ortskundige ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schwer zu finden.
o. A. [hil.]: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Sie sind dem Ortskundigen meistens bekannt, und auch ich wußte mit ihnen Bescheid.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 434
Nur der Ortskundige kommt auf dem Weg zum Daviscup nicht auf dumme Gedanken.
Die Welt, 10.04.2004
Zitationshilfe
„Ortskundige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ortskundige>, abgerufen am 21.02.2019.

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