Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ostkirche, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ost-kir-che
Wortzerlegung Osten Kirche
eWDG

Bedeutung

Religion Gesamtheit der christlichen Kirchen in Osteuropa und im Vorderen Orient, die sich selbstständig entwickelt und 1054 endgültig von der römisch-katholischen Kirche getrennt haben

Typische Verbindungen zu ›Ostkirche‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ostkirche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ostkirche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man erkennt in dieser endgültigen Ordnung der Ostkirche die altkirchliche Tradition noch gut wieder. [Gensichen, H.-W.: Taufe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38629]
Auch in der Ostkirche erscheint eine gesteigerte Verehrung erst nach der spektakulären Überführung nach Köln. [o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 6244]
Schließlich gibt es in den mit Rom verbundenen Ostkirchen ja verheiratete Priester! [Süddeutsche Zeitung, 26.10.2004]
Aktuell weist sein Bestreben in Richtung der orthodoxen Ostkirchen, mit denen sich Rom eher verbunden fühlt als mit den reformatorischen Kirchen. [Die Welt, 27.08.2005]
Orthodoxe Kirchen sind jene christlichen "Ostkirchen", die im Jahr 1054 von der römisch‑katholischen Kirche getrennt wurden. [Bild, 04.03.2004]
Zitationshilfe
„Ostkirche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ostkirche>.

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