Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ostslawe, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ost-sla-we
Wortzerlegung Osten Slawe

Verwendungsbeispiele für ›Ostslawe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Autorin faßt sie unter dem Titel „Lieder der Ostslawen" zusammen. [Die Zeit, 02.12.1994, Nr. 49]
Die Bezeichnung stammt aus dem mittelalterlichen Reich der Ostslawen, der Kiewer Rus. [Süddeutsche Zeitung, 03.09.1996]
Erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, dann allerdings sofort als politisch bedeutsame Macht, traten die Ostslawen in das europäische Blickfeld. [Philipp, Werner: Altrußland bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 6984]
Als Vermittler zwischen der beseelten Natur und dem Menschen galten Zauberer, bei Ostslawen Männer, bei Westslawen auch Frauen. [Unbegaun, B. O.: Slawische Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22730]
Die Tochterkirchen des ökumenischen Patriarchates bewahrten das Erbe im Bereich der Ostslawen, der Balkanslawen, Rumänen und Griechen. [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19228]
Zitationshilfe
„Ostslawe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ostslawe>.

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