Otto, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungOt-to (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
salopp etw., was durch besondere Größe, durch seine Ausgefallenheit o. Ä. Staunen, Aufsehen erregt
2.
Otto Normalverbraucher (= der durchschnittliche, keine großen Ansprüche stellende Mensch, Bürger), salopp den flotten Otto haben (= Durchfall haben)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Haben Sie schon selbst einmal etwas beim Otto Versand bestellt?
Die Welt, 11.07.2005
Soweit mochte Otto K. es mit sich nicht kommen lassen.
Süddeutsche Zeitung, 27.10.1997
Otto folgte mit seinem Heer; verbrannte Orte zeichneten seinen Weg.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7196
Beim Heer haben wir einen ausgearbeiteten Plan »Otto« nicht gehabt.
o. A.: Einhundertneunundneunzigster Tag. Freitag, 9. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 27149
Als ich vor einigen Tagen an dich schreiben wollte, war mir Otto schon zuvorgekommen.
Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 18.07.1900. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1900], S. 8980
Zitationshilfe
„Otto“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Otto>, abgerufen am 20.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Otterzunge
Otterngezücht
Otternbrut
Otterbalg
Otter
Ottokraftstoff
Ottoman
Ottomane
Ottomotor
Ottone