Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

p, das

Alternative Schreibung P
Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: p · Nominativ Plural: p
Nebenform umgangssprachlich p, P · Substantiv · Genitiv Singular: p, P · Nominativ Plural: ps, Ps
Aussprache [peː]
Wortbildung  mit ›p‹ als Erstglied: P-Gespräch · P-Marker
Mehrwortausdrücke  Ablage P
eWDG

Bedeutung

der Laut P; der sechzehnte Buchstabe des Alphabets
Beispiel:
ein kleines, großes P

Verwendungsbeispiele für ›p‹, ›P‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

P 55 % der Arbeiter haben schon je sechs Tage angesammelt. [Bild, 13.08.1998]
P "Da ackert man wie ein Idiot, und die machen alles kaputt. [Bild, 15.12.1997]
Der Mann ihr gegenüber hat einen gelben mit einem roten P für Presse. [Süddeutsche Zeitung, 10.01.2000]
Parken im benachbarten Haus P 4 ist billiger, kostet zwei Mark pro angefangene Stunde. [Bild, 03.03.1999]
Dabei ist der Druck p in den beiden Spaltbereichen nicht notwendigerweise gleich groß. [Schenkel, Gerhard: Kunststoff-Extrudertechnik, München: Hanser 1963 [1959], S. 132]
Zitationshilfe
„p“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/p#1>.

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Personenzug, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Personenzug(e)s · Nominativ Plural: Personenzüge
Abkürzung P
Aussprache 
Worttrennung Per-so-nen-zug (computergeneriert)
Wortzerlegung Person Zug
eWDG

Bedeutung

Eisenbahnzug, der Personen befördert und auf allen Stationen hält
Beispiele:
ein fahrplanmäßiger Personenzug
mit dem ersten Personenzug fahren

Typische Verbindungen zu ›Personenzug‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Personenzug‹.

Verwendungsbeispiele für ›Personenzug‹, ›P‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Mittag fuhr er mit einem überfüllten Personenzug nach Norden. [Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 108]
Und dann – ihr denkt, es ist furchtbar, mit dem Personenzug zu fahren; wie werdet ihr erst staunen, wenn ihr hört, wie ich früher gereist bin. [Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7160]
Bei Personenzügen rechnete die Deutsche Bahn mit unterschiedlichen Störungen je nach Region. [Die Zeit, 16.11.2007 (online)]
Ein Personenzug darf nicht zu früh abfahren– auch nicht eine Minute. [Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14]
Der Personenzug rattert an den ersten Häusern von P. vorbei. [Die Zeit, 04.12.1958, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Personenzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Personenzug#2>.

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Pik, das oder die

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Pik(s) · Nominativ Plural: Piks · wird meist im Singular verwendet
Nebenformen nur A Pik · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pik
Abkürzung P
Wortbildung  mit ›Personenzug‹ als Erstglied: Pikacht · Pikass · Pikbube · Pikdame · Pikkönig
Herkunft aus gleichbedeutend piquefrz, eigentlich ‘Pike’ < pikemnl, pijc(ke)mnl, piekemnl, pēkemnl (vgl. pieknl)
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Pik-Ass
Pik-Ass
(Trocche100, CC0)
Spielfarbe der französischen Spielkarten, deren Symbol ein schwarzes Blatt (I 1) ist
Grammatik: nur im Singular, meist ohne Artikel
Kollokationen:
mit Prädikativ: Pik ist Trumpf
als Akkusativobjekt: Pik schnappen, stechen
Beispiele:
Niklas schaut sich den Skat an. Er tauscht ihn gegen zwei andere Karten und das Spiel beginnt. Pik ist Trumpf! Das hat er festgelegt, weil er viele Pik‑Karten hat. Und die Karten der Trumpffarbe sind in dieser Runde mehr wert als die Karten anderer Farben – ausgenommen die Buben. [Schweriner Volkszeitung, 04.10.2011]
Unterdessen war West nicht untätig. Der Reizung entnahm er, dass Süd eine Fünferlänge in Pik besaß und Nord auf zwei Piks schaute. [Welt am Sonntag, 20.09.2020]
Bridge wird zu viert mit 52 Karten gespielt, wobei ein französisches Blatt ohne Joker verwendet wird. Die vier Farben heißen Pik, Coeur (für Herz), Karo und Treff (für Kreuz). Pik und Coeur werden Ober‑ bzw. Edelfarben genannt, Karo und Treff sind Unterfarben. [Fränkischer Tag, 05.09.2015]
Hier halte ich zwar 11 Punkte, aber meine Pik ist schlecht, ich werde passen. [Kronen Zeitung, 14.08.2002] ungewöhnl. Genus
Die Delegierten des Deutschen Skatkongresses beschlossen gestern im niedersächsischen Schneverdingen, künftig bei offiziellen Turnieren ein neues Blatt neben den bereits etablierten französischen und deutschen Kartenspielen zuzulassen. Vor allem im sächsisch‑thüringischen Raum wird das deutsche »Altenburger«‑Blatt mit Eichel, Grün, Herz und Schell bevorzugt. In den alten Bundesländern wie auch im Berliner Raum wird mit Kreuz, Pique, Herz und Karo – dem französischen Blatt – gespielt. [Berliner Zeitung, 10.10.1994] ungewöhnl. Schreibung
a)
metonymisch Karte dieser Spielfarbe
Grammatik: meist im Singular, anstelle des Plurals wird oft der Singular für eine Anzahl von Spielkarten verwendet
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: [zwei, drei, viele, keine] Pik, Piks [auf der Hand] haben; [ein (kleines, hohes)] Pik abwerfen, (aus)spielen, zugeben; ein, jmds. Pik schnappen, stechen
Beispiele:
Vorhand kann sein Spiel nur in dem Falle gewinnen, wenn je zwei Pik und Karo in einer Hand sitzen. [Berliner Zeitung, 02.10.1949]
Unterdessen war West nicht untätig. Der Reizung entnahm er, dass Süd eine Fünferlänge in Pik besaß und Nord auf zwei Piks schaute. Viele Piks blieben für Ost nicht übrig. So griff West mit Pik an, nahm in der ersten Trumpfrunde das Ass und konnte Ost einen Schnapper geben. [Welt am Sonntag, 20.09.2020]
Dann spielt er ein kleines Pik aus der Hand. [Welt am Sonntag, 16.06.2019]
Nach Abzug von weiteren zwei Coeurstichen – Ost warf zwei Pik ab – spielte Süd eine Hochfigur in Karo aus der Hand. [Süddeutsche Zeitung, 01.07.1995]
Jetzt gehen Sie mit Karo König zum Tisch und schnappen eine Treff in der Hand. Es folgen Pik König, Pik zum Ass und eine Pik in der Hand geschnappt. [Die Presse, 22.12.2007] ungewöhnl. Genus
b)
metonymisch Kontrakt (2) oder Partie mit dieser Spielfarbe als Trumpf
Grammatik: nur im Singular, meist ohne Artikel
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: Pik ansagen, reizen, spielen
Beispiele:
sie spielte ein Solo in Pik
Nord geht auf 4 Pik, und der Kontrakt wird mit Überstich erfüllt. [Welt am Sonntag, 02.10.2011]
Hätte West eine Oberfarbe gegen Süds 6 Pik ausgespielt, gäbe es wenig zu berichten. [Welt am Sonntag, 13.11.2005]
Nach einem komplexen Lizit spielen Sie 6 Pik, Angriff Herz 10. [Tiroler Tageszeitung, 24.01.2004]
Als Nord das Cuebid von 4 P (= Gebot, das ein sehr starkes Blatt und einen Stich in Pik zeigt) abgibt, träumt er noch von einem Schlemm (= höchstwertiges Spiel) in Treff. [Süddeutsche Zeitung, 20.10.2001]
Skat
Phrasem:
Pik (aus der) Hand (= ohne den Skat einzusehen, aufzunehmen)
Beispiele:
Hinterhand […] glaubt nicht so recht an eine Aufwertung [ihrer Karten] durch Skataufnahme. Also belässt sie es beim Pik Hand – auch in der Hoffnung, die Gegenspieler im Schneider zu halten. [Allgemeine Zeitung, 08.05.2021]
Mittelhand vertraut mit diesem Blatt nicht auf einen möglichen Grand. Sie glaubt vielmehr, dass Pik Hand Schneider angesagt ihr todsicher zu 88 Pluspunkten verhelfen wird. [Allgemeine Zeitung, 15.09.2018]
Er spielte mit diesem Blatt »Pik aus der Hand« und eröffnete mit der Pik‑9 … [Saarbrücker Zeitung, 05.07.2013]
Vorhand hatte Pik aus der Hand gereizt: Pik‑Bube, ‑10, ‑König, ‑Dame, ‑9, ‑8, Herz‑As, ‑König, ‑9, ‑8. [Süddeutsche Zeitung, 14.02.1998]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pike · Pique · Pik2
Pike f. ‘Lanze, Spieß der Landsknechte’, spätmhd. (westmd.) pieke, pyecke, dann auch Picke (17. Jh.), Entlehnung über gleichbed. mnd. pēk, peke aus (seit 1290 bezeugtem) mnl. pike, pijc(ke), pieke, pēke (nl. piek), woraus auch afrz. frz. pique (vgl. mfrz. pique de Flandres); frz. Schreibweise Pique begegnet auch (Anfang 17. Jh.) in dt. Texten. Die Bezeichnung für die mit einer scharfen flachen Spitze versehene Stichwaffe ist wohl an die unter picken (s. d.) angeführte lautmalende Wortgruppe anzuschließen. Heute vor allem in der Wendung von der Pike auf dienen (17. Jh.), auch von der Pike hinaufdienen (18. Jh.) ‘von ganz unten anfangen und sich hocharbeiten’, eigentlich ‘als einfacher Soldat mit dem Spieß in der Hand anfangen und dann aufsteigen’ Pique, Pik2 n. Spielkartenfarbe (18. Jh.), frz. pique, nach der Ähnlichkeit des Kartensymbols mit dem Spitzblatt der genannten Waffe.

Typische Verbindungen zu ›Pik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pik‹.

Zitationshilfe
„Pik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pik#3>.

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