Palastrevolution, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPa-last-re-vo-lu-ti-on
eWDG, 1974

Bedeutungen

historisch Sturz eines Herrschers durch eine Verschwörung in seiner Umgebung
scherzhaft, übertragen Empörung, heftiges Aufbegehren der Mitarbeiter gegenüber dem Vorgesetzten
Beispiel:
in seinem Ministerium gab es eine Palastrevolution

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufstand aus den eigenen Reihen · Überraschungscoup in der Führungsebene  ●  Palastrevolution  fig.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

absetzen anzetteln ausbrechen gleichkommen niederschlagen stürzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Palastrevolution‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frage: Und wenn er nicht von allein verzichtet, droht ihm dann eine Palastrevolution?
Die Zeit, 20.12.2010, Nr. 51
Das wäre eine Palastrevolution, und dazu wird man es wohlweislich nicht kommen lassen.
Süddeutsche Zeitung, 07.07.1998
Wer heute noch mit einem einzigen, zentralen Datenspeicher arbeitet, muß in absehbarer Zeit mit einer Palastrevolution rechnen.
C't, 1993, Nr. 1
So müssen Palastrevolutionen und Usurpationen an der Tagesordnung gewesen sein.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 21864
Unterdessen war in Parthien durch eine Palastrevolution ein Römerfeind Großkönig geworden.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20844
Zitationshilfe
„Palastrevolution“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Palastrevolution>, abgerufen am 25.08.2019.

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