Palladium, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Palladiums · Nominativ Plural: Palladien
Aussprache
WorttrennungPal-la-di-um (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Darstellung der Göttin Pallas Athene als Kultbild, als schützendes Heiligtum (eines Hauses oder einer Stadt)
2.
selten, bildungssprachlich etw. heilig zu Haltendes, Unantastbares
3.
silberweißes Edelmetall   chemisches Element

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dollar Edelmetall Gold Gramm Hausse Iridium Katalysator Kobalt Kupfer Legierung Metall Nickel Notierung Platin Preis Preissteigerunge Produzent Rhodium Ruthenium Silber Unze Weißmetall Weltmarkt Zink abschwächen billig ermäßigen notieren tendieren verteuern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Palladium‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Palladium rechnen die Analysten für das laufende Jahr zwar noch mit einem Defizit.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2001
Palladium schwächte sich zum ersten Fixing um fünf auf 688 Dollar ab.
Die Welt, 15.03.2000
Die Ausrottung der Armenier ist das Palladium ihrer nationalen Politik.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 151
Ikonen dienen als Palladien des Reichs und Feldzeichen des Heeres.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 3605
In diesem Zusammenhang fällt das berühmte Wort von der Freiheit der Feder als dem »einzigen Palladium der Volksrechte«.
Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, Neuwied: Luchterhand 1965 [1962], S. 114
Zitationshilfe
„Palladium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Palladium>, abgerufen am 22.11.2019.

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