Panikmache, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPa-nik-ma-che
WortzerlegungPanikMache
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Versuch, künstlich Panikstimmung hervorzurufen

Thesaurus

Synonymgruppe
Angstmacherei · Panikmache  ●  ↗Hysterie(sierung)  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktionismus Desinformation Hysterie Polemik Populismus Schwarzmalerei Verunsicherung Vogelgrippe Warnung abtun anbringen ansagen betreiben bezichtigen bloß gezielt hysterisch pur rein unbegründet ungerechtfertigt unnötig unseriös unverantwortlich verantwortungslos verunsichern vorwerfen warnen übertrieben überzogen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Panikmache‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Panikmache, die von einigen Stellen betrieben wird, können wir anhand unserer Daten nicht nachvollziehen.
Die Welt, 15.12.2004
Dann ist diese Panikmache nicht mehr nötig, und man kann beruhigt sein.
Bild, 18.02.2003
Ein paar milde Reformen führte die neue Regierung bei deutlich verminderter Panikmache durch.
Der Tagesspiegel, 28.06.2001
Trotz der von einigen Stellen unsachgemäßen Panikmache verhalten sich potentielle Investoren bisher sachlich.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.1998
Wenn er sagt, daß es schlimm sei, gilt das als Panikmache.
Die Zeit, 11.04.1997, Nr. 16
Zitationshilfe
„Panikmache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Panikmache>, abgerufen am 21.11.2019.

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