Pappschnee, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPapp-schnee
WortzerlegungpappenSchnee
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich klebriger, am Schi anhaftender Schnee
Beispiel:
durch das Tauwetter war in den Höhenlagen Pappschnee entstanden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich war wütend, frustriert, kurz davor, mich heulend in den Pappschnee zu werfen.
Die Zeit, 17.03.2005, Nr. 12
Auf dem Brocken liegt Pappschnee und in den unteren Lagen ist die Erde braun.
Die Welt, 05.02.2004
Nur am heutigen Nachmittag sollen die Temperaturen knapp über null Grad klettern und ein wenig Pappschnee bringen.
Der Tagesspiegel, 21.01.2000
Gestern schaufelten und schoben 42 Freiwillige binnen zwei Stunden tonnenweise den Pappschnee weg.
Bild, 03.03.2001
In den tieferen Gebirgslagen taut der Schnee schnell dahin und verwandelt sich in Pappschnee.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.02.1933
Zitationshilfe
„Pappschnee“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pappschnee>, abgerufen am 19.02.2019.

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