Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Parkschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Parkschein(e)s · Nominativ Plural: Parkscheine
Aussprache [ˈpaʁkʃaɪ̯n]
Worttrennung Park-schein
Wortzerlegung parken Schein2
Wortbildung  mit ›Parkschein‹ als Erstglied: Parkscheinautomat
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

Schein, der für einen bestimmten Zeitraum zum Abstellen eines Fahrzeugs auf gebührenpflichtigen Parkplätzen oder in Parkhäusern berechtigt
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein (un-)gültiger Parkschein
als Akkusativobjekt: einen Parkschein lösen, ziehen
in Präpositionalgruppe/-objekt: Parken ohne Parkschein
Beispiele:
Die Stadt Adenau modernisiert ihre Parkraumbewirtschaftung – schon ab 4. April können Parkscheine auch per EC‑Karte bezahlt werden, teilt die Stadtverwaltung mit. […] Vor mehr als 30 Jahren wurden in Adenau die bis dahin verwendeten Parkuhren durch ‑automaten ersetzt. Fortan mussten Pkw‑Fahrer verpflichtend auf bewirtschafteten Parkplätzen der Stadt nach entsprechendem Münzeinwurf in die Automaten einen Parkschein ziehen und ihn zur Kontrolle gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe hinterlegen. [Rhein-Zeitung, 30.03.2022]
Wer auf einem entsprechenden Parkplatz keinen Parkschein, keine Parkscheibe oder keinen Bewohnerparkausweis auslegt, müsse [nach der vorübergehenden Aussetzung der Parkraumbewirtschaftung] jetzt wieder mit Knöllchen rechnen. Das Ordnungsamt habe die Kontrollen wieder aufgenommen. [Neue Westfälische, 09.03.2021]
Die Stadt Göttingen ist einem offenbar groß angelegten Betrug mit gefälschten Parkscheinen auf die Spur gekommen. [Hamburger Abendblatt, 20.11.2010]
Als er sein Auto abgestellt hatte, einen Parkschein ziehen wollte und in seiner Brieftasche nach Kleingeld suchte, bat ihn ein Mann um das Wechseln einer Zwei‑Euro‑Münze. [Aachener Zeitung, 04.09.2004]
Wie schön war es […], als eines Tages der Parkplatz‑Automat nicht funktionierte. Stattdessen stand dort ein freundlicher Herr, der mir den Parkschein aushändigte, ihn später einlöste, die Schranke hochhielt und obendrein noch »Gute Fahrt[«] wünschte. [Rhein-Zeitung, 20.03.2003]
Werktags zwischen 8 und 18 Uhr und samstags zwischen 8.30 und 14 Uhr darf ein Auto mit Parkschein höchstens zwei Stunden abgestellt werden. [Süddeutsche Zeitung, 28.11.1997]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Parkschein‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Parkschein‹.

Zitationshilfe
„Parkschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Parkschein>.

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