Parodist, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Parodisten · Nominativ Plural: Parodisten
Worttrennung Pa-ro-dist
Herkunft Griechisch
Wortbildung  mit ›Parodist‹ als Erstglied: ↗Parodistik  ·  mit ›Parodist‹ als Grundform: ↗parodistisch
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Vortragskünstler, der bekannte Persönlichkeiten scherzhaft oder spöttisch (übertreibend) nachahmt
2.
Verfasser einer Parodie

Typische Verbindungen zu ›Parodist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Parodist‹.

Verwendungsbeispiele für ›Parodist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich weiß, dass das nett gemeint ist, aber ich bin definitiv kein Parodist.
Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43
Politiker sind ja nicht doof, also dürfen es die Parodisten auch nicht sein.
Die Welt, 19.11.2005
Als sehr ernster Parodist hat er zugleich für Abhilfe gesorgt.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.2002
Sie wollen Spot, Geld und Parodist in ihre Silvester-Programme übernehmen.
Der Tagesspiegel, 28.12.1999
Akzent und Attitüde, die das verbreitete Klischee vom schrulligen deutschstämmigen Psychoanalytiker zu überzeichnen scheinen, locken natürlich Kolumnisten, Talkshow-Gastgeber und Parodisten in Scharen an.
Der Spiegel, 14.10.1985
Zitationshilfe
„Parodist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Parodist>, abgerufen am 24.09.2020.

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