Parteiblatt, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPar-tei-blatt (computergeneriert)
WortzerlegungParteiBlatt
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend
siehe auch Parteiorgan (Lesart 2)
Beispiel:
Die Hafenvertrauensleute der SPD nahmen eine Resolution gegen ihr Parteiblatt an [Thälm.Reden1,395]

Typische Verbindungen
computergeneriert

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Parteiblatt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und deshalb verkaufte sich das dröge Parteiblatt an diesem Montag außergewöhnlich gut.
Die Welt, 15.06.1999
Das Parteiblatt soll über Jahrzehnte Millionen für Anzeigen kassiert haben, die nie gedruckt wurden.
Bild, 15.09.1997
Auch über die wirtschaftliche Lage des angeschlagenen Parteiblattes gibt es offenbar zwei Wahrheiten.
Süddeutsche Zeitung, 22.06.2001
Der Redakteur eines kleinen Parteiblattes mußte sich damals um alles bekümmern, auch um die finanziellen Angelegenheiten.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5071
Da wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der »Stürmer« kein Parteiblatt sei und mit der Partei nichts zu tun hätte.
o. A.: Einhundertsechzehnter Tag. Montag, 29. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19168
Zitationshilfe
„Parteiblatt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Parteiblatt>, abgerufen am 16.02.2019.

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