Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

Partikel, das oder die

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Partikels · Nominativ Plural: Partikel · wird meist im Plural verwendet
Nebenform seltenPartikel · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Partikel · Nominativ Plural: Partikeln
WorttrennungPar-ti-kel (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Partikel‹ als Erstglied: ↗Partikelfilter  ·  mit ›Partikel‹ als Letztglied: ↗Aschepartikel · ↗Feinpartikel · ↗Feinstaubpartikel · ↗Luftpartikel · ↗Mikropartikel · ↗Nanopartikel · ↗Rußpartikel · ↗Schmutzpartikel · ↗Staubpartikel
eWDG, 1974

Bedeutung

kleines Teilchen der stofflichen Materie
Beispiele:
winzige, radioaktive Partikel
Dieses Phänomen des Durchtrittes fester Partikel durch die Darmschleimhaut wurde bereits 1843 […] entdeckt [Urania1967]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Partikel · partikular · Partikularismus
Partikel f. ‘Teilchen, kleiner Bestandteil’ (15. Jh.), als grammatischer Terminus ‘nicht flektierbares Wort’ (17. Jh.), im Dt. anfangs (15./16. Jh.) auch ‘Hostie, Teil des Kreuzes Christi’ (als Reliquie), entlehnt aus lat. particula ‘Teilchen’, Deminutivum von lat. pars (Genitiv partis) ‘Teil’. partikular Adj. ‘auf einen Teil bezüglich, einen Teil, eine Minderheit betreffend’ (16. Jh.), aus spätlat. particulāris ‘einen Teil betreffend’. Lat. Form und Flexion hält sich im Dt. gelegentlich bis ins 18. Jh. Partikularismus m. ‘das Streben einzelner Teile oder Gebiete eines Staates nach möglichst großer Selbständigkeit oder nach Unabhängigkeit von der Zentralgewalt, Kleinstaaterei’ (Mitte 19. Jh.).

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Elementarteilchen · Partikel · ↗Teilchen  ●  ↗Korpuskel  fachspr. · Massenpunkt  fachspr. · ↗Quant  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Fermion
  • Boson · Vermittlerteilchen
  • Quark
  • Granulat · granulare Materie · granulares Medium
  • Neutrino
  • Teilchen in einem virtuellen Zustand · intermediäres Teilchen · virtuelles Teilchen
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Flickwort  veraltet · ↗Füllwort  veraltet · ↗Würzwort  veraltet · Partikel  fachspr., Hauptform
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgas Mikrometer Nanometer Sonnenwind Stickoxid Stickoxyd Strahlung ablagern absorbieren ausgestoßen energiereich fein freigesetzt geladen hochenergetisch infektiös kosmisch krebserregend lungengängig magnetisch nanometergroß radioaktiv strahlend subatomar ultrafein virusartig virusähnlich winzig zerfallen zerstäuben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Partikel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und senkrecht zu dieser Scheibe schießen hochenergetische Partikel in beiden Richtungen diametral auseinander.
Der Tagesspiegel, 07.05.2001
Die herumwirbelnden Partikel zerstören dann in kurzer Zeit meist das ganze Gerät.
Süddeutsche Zeitung, 16.02.1995
Vor allem mit den Partikeln haben sich viele Autoren beschäftigt.
Franke, Herbert: Sinologie, Bern: A. Francke 1953, S. 38
Die Zahl der gereiften Partikel wächst auf etwa 30 - 200 pro Bakterium.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 91
Unrat rötete sich fleckig und eilte wonnebebend den Partikeln entgegen.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 163
Zitationshilfe
„Partikel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Partikel#1>, abgerufen am 11.12.2018.

Weitere Informationen …

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Partikel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Partikel · Nominativ Plural: Partikeln
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Partikel · Nominativ Plural: Partikel
WorttrennungPar-ti-kel (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Partikel‹ als Letztglied: ↗Abtönungspartikel · ↗Adelspartikel · ↗Fokuspartikel · ↗Fragepartikel · ↗Gesprächspartikel · ↗Modalpartikel · ↗Satzpartikel · ↗Vergleichspartikel
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft unflektierbares Wort
Beispiele:
Präpositionen, Konjunktionen und gewisse Adverbien sind Partikeln
in dem Satz ›was will er bloß‹ ist ›bloß‹ eine Partikel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Partikel · partikular · Partikularismus
Partikel f. ‘Teilchen, kleiner Bestandteil’ (15. Jh.), als grammatischer Terminus ‘nicht flektierbares Wort’ (17. Jh.), im Dt. anfangs (15./16. Jh.) auch ‘Hostie, Teil des Kreuzes Christi’ (als Reliquie), entlehnt aus lat. particula ‘Teilchen’, Deminutivum von lat. pars (Genitiv partis) ‘Teil’. partikular Adj. ‘auf einen Teil bezüglich, einen Teil, eine Minderheit betreffend’ (16. Jh.), aus spätlat. particulāris ‘einen Teil betreffend’. Lat. Form und Flexion hält sich im Dt. gelegentlich bis ins 18. Jh. Partikularismus m. ‘das Streben einzelner Teile oder Gebiete eines Staates nach möglichst großer Selbständigkeit oder nach Unabhängigkeit von der Zentralgewalt, Kleinstaaterei’ (Mitte 19. Jh.).

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Elementarteilchen · Partikel · ↗Teilchen  ●  ↗Korpuskel  fachspr. · Massenpunkt  fachspr. · ↗Quant  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Fermion
  • Boson · Vermittlerteilchen
  • Quark
  • Granulat · granulare Materie · granulares Medium
  • Neutrino
  • Teilchen in einem virtuellen Zustand · intermediäres Teilchen · virtuelles Teilchen
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Flickwort  veraltet · ↗Füllwort  veraltet · ↗Würzwort  veraltet · Partikel  fachspr., Hauptform
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgas Mikrometer Nanometer Sonnenwind Stickoxid Stickoxyd Strahlung ablagern absorbieren ausgestoßen energiereich fein freigesetzt geladen hochenergetisch infektiös kosmisch krebserregend lungengängig magnetisch nanometergroß radioaktiv strahlend subatomar ultrafein virusartig virusähnlich winzig zerfallen zerstäuben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Partikel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und senkrecht zu dieser Scheibe schießen hochenergetische Partikel in beiden Richtungen diametral auseinander.
Der Tagesspiegel, 07.05.2001
Die herumwirbelnden Partikel zerstören dann in kurzer Zeit meist das ganze Gerät.
Süddeutsche Zeitung, 16.02.1995
Vor allem mit den Partikeln haben sich viele Autoren beschäftigt.
Franke, Herbert: Sinologie, Bern: A. Francke 1953, S. 38
Die Zahl der gereiften Partikel wächst auf etwa 30 - 200 pro Bakterium.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 91
Unrat rötete sich fleckig und eilte wonnebebend den Partikeln entgegen.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 163
Zitationshilfe
„Partikel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Partikel#2>, abgerufen am 11.12.2018.

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