Passierschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Passierschein(e)s · Nominativ Plural: Passierscheine
Aussprache 
Worttrennung Pas-sier-schein
Wortzerlegung passieren1Schein2
eWDG, 1974

Bedeutung

Schein, der zum Passieren, besonders zum Grenzübertritt, und zum Aufenthalt in einem Sperrgebiet berechtigt
Beispiele:
sich [Dativ] einen Passierschein ausstellen lassen
an der Brücke werden die Passierscheine ausgegeben

Typische Verbindungen zu ›Passierschein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Passierschein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Passierschein‹

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Doch die Passierscheine gab es erst nach dem Ende der Großen Koalition.
Der Tagesspiegel, 30.07.2001
Ich kannte niemanden in diesem Gebäude, der bereit gewesen wäre, einen Passierschein für mich zu beantragen.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 343
Der Mann soll sich ohne Passierschein in dem Gebiet aufgehalten haben.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.1997
Nach einigem Warten erhielt ich denn auch meinen Passierschein, den ich nicht ein einziges Mal gebraucht habe.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 186
Wenn wir spät aus dem Soldatenheim kommen, müssen wir Passierscheine haben.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 180
Zitationshilfe
„Passierschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Passierschein>, abgerufen am 25.05.2020.

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