Pasta, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pasta · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungPas-ta
Herkunft pastaital ‘Teigwaren, Nudeln; Teig, Gebäck’
Wahrig und ZDL, 2019

Bedeutungen

1.
Kochkunst italienische Teigwaren, meist aus Hartweizengrieß und Wasser, die in vielerlei Formen und Größen hergestellt werden
Beispiele:
Die traditionelle italienische Pasta, »Pasta secca« (trockene Nudeln), besteht immer aus Hartweizengrieß und Wasser. [Bild, 25.10.2012]
[…] Delikatessen wie Risotto, Pasta, Dips, Essig und Öl gehören zum Sortiment [der hauseigenen Manufaktur]. [Die Welt, 24.10.2018]
Bevor Sie die Pasta abgießen, schöpfen Sie eine Kelle Kochwasser ab. [Der Standard, 01.05.2016]
Die beste Hauptspeise hier mittags: hausgemachte Pasta perfekt al dente gekocht, kombiniert mit Gorgonzola und Walnüssen […]. [Die Zeit, 24.03.2016 (online)]
Für getrocknete Pasta wird in Italien immer Hartweizenmehl verwendet, weil dadurch die Nudel beim Kochen die Form und den Geschmack besser bewahrt. Sie stammt gewöhnlich aus industrieller Fertigung[…] und sie besitzt Eigenschaften, die die Pasta aus frischen Teig mit Ei nicht hat: Da sie keine tierische Zutat enthält, verträgt sie sich gut mit Olivenöl und Gemüsen, während die frische Pasta besser zu Butter, Sahne und Parmesan paßt. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2001]
Mittags bereiteten sie oft frische Pasta, wobei ich mitunter half, den Teig auf einer Kommode in der Küche auszurollen, die das einzige Möbelstück im ganzen Haus war. [Die Welt, 26.08.2000]
Es gilt im Süden [Italiens] die Regel: Pasta für Suppen und zum Kochen wie Annellini, Spaghetti, Capellini und Lingue gibt es an Werktagen. Die Nudel zum Backen (Lasagne, Penne, Rigati, Farfalle) und zum Füllen (Ravioli, Tortellini, Cannelloni, Agnolotti) ist dem heiligen Sonntag vorbehalten. [die tageszeitung, 07.07.1990]
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: frische, italienische, hausgemachte Pasta
als Akkusativobjekt: Pasta machen
2.
Kochkunst italienisches Gericht¹ auf der Basis von Teigwaren
Beispiele:
[…] auch die Speisekarte ist mit Pasta und Pizza überwiegend italienisch geprägt. [Neue Zürcher Zeitung, 31.05.2017]
L[…] A[…] hat zwar ebenfalls Pasta im Angebot, serviert sie beispielsweise mit geschmortem Ochsenschwanz, will aus seinem kleinen Restaurant aber keine Hochburg der Teigwaren machen. [Neue Zürcher Zeitung, 12.04.2017]
Am meisten aber bangen die Italiener um ihre Pasta: 28 Kilogramm Nudelgerichte essen sie im Durchschnitt pro Kopf und Jahr …. [Der Standard, 26.09.2007]
Wir brachen in Freudenschreie aus, rannten zum Strand und zogen das Boot an Land; um die Rückkehr mit den Siedlern gebührend zu feiern, bereiteten wir einen riesigen Topf Pasta zu. [Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 442]
Es gibt nichts Schlimmeres, als mit hungrigem Magen in einem guten italienischen Ristorante Auskünfte über die Pasta geben zu müssen, über den klassischen Primo piatto, das erste Gericht. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.04.1995]
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: italienische Pasta
als Akkusativobjekt: Pasta essen, kochen, machen, servieren, zubereiten
in Koordination: Pizza und Pasta
hat Präpositionalgruppe/-objekt: Pasta mit (Tomaten)‍soße
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Paste · Pasta
Paste f. ‘streichbare, teigartige Masse’, Entlehnung des 15. Jhs. aus mlat. pasta ‘Teig, Brei’, spätlat. ‘Teig, Gericht von gemischten und eingebrockten Speisen’, das auf gleichbed. griech. pástē (πάστη), eigentlich ‘die Gestreute’, pastá (παστά) Plur. Neutr. ‘Gerstenbrei’ zurückgeht; zu griech. pássein (πάσσειν) ‘streuen, besprengen’. Im 17. Jh. herrscht die Form Pasta vor (ital. pasta ‘Teig’ folgend), die sich in einigen Verwendungen auch heute findet (vgl. Zahnpasta). Dazu die Neuentlehnung (20. Jh.) Pasta f. ital. pasta ‘Teig(ware), Nudelgericht’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Nudeln · Pasta · Teigwaren
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Pastazange · Spaghettigreifer · Spaghettizange
  • Jerusalembohne · Lunjabohne · Mung Daal · Mung Dal · Mungbohne · Mungobohne  ●  Vigna radiata  fachspr., lat., griechisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antipasto Chianti Fleischgericht Live-Operneinlage Mamma Minestrone Mozzarella Müsli Nudelgericht Operneinlage Parmaschinken Parmesan Pesto Pizza Polenta Prosecco Risotto Rotwein Salat Sauce Soße Sushi Tomatensauce Tomatensoße Trüffel dampfend hausgemacht leck lecker selbstgemacht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pasta‹.

Zitationshilfe
„Pasta“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pasta#1>, abgerufen am 14.11.2019.

Weitere Informationen …

Pasta, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pasta · Nominativ Plural: Pasten
Aussprache
WorttrennungPas-ta
Wortbildung mit ›Pasta‹ als Letztglied: ↗Sardellenpasta · ↗Schuhpasta · ↗Zahnpasta
FormgeschichteIm 17. Jahrhundert ist Pasta die vorherrschende Form für Paste, an pastaital (= Teig) anschließend.
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

selten Paste, speziell Zahncreme
Beispiele:
Der Mann nahm Zahnbürste und Zahnpasta aus dem Necessaire, gab Pasta auf die Bürste, spülte und putzte. [Der Standard, 29.06.2009]
Mundhöhle mit Wasser ausspülen, Zähne ohne Pasta putzen. [Bild, 16.03.2009]
Während der Schwangerschaft die Zähne möglichst drei Mal täglich mit einer weichen Zahnbürste und fluoridhaltiger Pasta putzen[…]. [Der Standard, 15.07.2002]
Packe Deinen Koffer am Tag vorher bis auf die Kleider, die sich nicht unnötig zerdrücken sollen. […] Deine Toiletteartikel (Seife, Zahnbürste, Pasta, Schwamm usw.) griffbereit auf der Seite des Koffers. [Martin, Hans: Darf ich mir erlauben …?, Stuttgart: Hädecke 1935, S. 107]
Diese Pasta [aus Wachs] wird mittels Tuchlappens in den [Parkett-]Boden eingerieben und hierauf leicht überbürstet. [Marburger Zeitung. Nr. 74, Marburg, 20.06.1907]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Paste · Pasta
Paste f. ‘streichbare, teigartige Masse’, Entlehnung des 15. Jhs. aus mlat. pasta ‘Teig, Brei’, spätlat. ‘Teig, Gericht von gemischten und eingebrockten Speisen’, das auf gleichbed. griech. pástē (πάστη), eigentlich ‘die Gestreute’, pastá (παστά) Plur. Neutr. ‘Gerstenbrei’ zurückgeht; zu griech. pássein (πάσσειν) ‘streuen, besprengen’. Im 17. Jh. herrscht die Form Pasta vor (ital. pasta ‘Teig’ folgend), die sich in einigen Verwendungen auch heute findet (vgl. Zahnpasta). Dazu die Neuentlehnung (20. Jh.) Pasta f. ital. pasta ‘Teig(ware), Nudelgericht’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Nudeln · Pasta · Teigwaren
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Pastazange · Spaghettigreifer · Spaghettizange
  • Jerusalembohne · Lunjabohne · Mung Daal · Mung Dal · Mungbohne · Mungobohne  ●  Vigna radiata  fachspr., lat., griechisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antipasto Chianti Fleischgericht Live-Operneinlage Mamma Minestrone Mozzarella Müsli Nudelgericht Operneinlage Parmaschinken Parmesan Pesto Pizza Polenta Prosecco Risotto Rotwein Salat Sauce Soße Sushi Tomatensauce Tomatensoße Trüffel dampfend hausgemacht leck lecker selbstgemacht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pasta‹.

Zitationshilfe
„Pasta“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pasta#2>, abgerufen am 14.11.2019.

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