Paste, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Paste · Nominativ Plural: Pasten
Aussprache 
Worttrennung Pas-te (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Paste‹ als Letztglied: Brühpaste · Fischpaste · Nusspaste · Sardellenpaste · Schuhpaste · Sesampaste · Zahnpaste
eWDG

Bedeutung

streichbare, teigige Masse
a)
streichbare, teigige Masse, die aus feingemahlenen, festen Stoffen und Butter besteht und besonders als Brotaufstrich dient
Beispiele:
eine Paste aus Butter und Nüssen
als Brotaufstrich gab es eine aus Sardellen zubereitete Paste
b)
Pharmazie streichbare, teigige Masse, die aus Salben und Pulvern gemischt ist und als Grundlage für Arzneien und kosmetische Mittel dient
Beispiele:
eine teerhaltige, glyzerinhaltige Paste
eine Paste auf das Gesicht, die Hände streichen, auftragen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Paste · Pasta
Paste f. ‘streichbare, teigartige Masse’, Entlehnung des 15. Jhs. aus mlat. pasta ‘Teig, Brei’, spätlat. ‘Teig, Gericht von gemischten und eingebrockten Speisen’, das auf gleichbed. griech. pástē (πάστη), eigentlich ‘die Gestreute’, pastá (παστά) Plur. Neutr. ‘Gerstenbrei’ zurückgeht; zu griech. pássein (πάσσειν) ‘streuen, besprengen’. Im 17. Jh. herrscht die Form Pasta vor (ital. pasta ‘Teig’ folgend), die sich in einigen Verwendungen auch heute findet (vgl. Zahnpasta). Dazu die Neuentlehnung (20. Jh.) Pasta f. ital. pasta ‘Teig(ware), Nudelgericht’.

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Balsam · Creme · Paste · Salbe  ●  Krem  alte Schreibung bis 2011 · Kreme  alte Schreibung bis 2011

Typische Verbindungen zu ›Paste‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Paste‹.

Verwendungsbeispiele für ›Paste‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor allem früher waren die Pasten teilweise hochgiftig, angeblich sogar zyanidhaltig. [C't, 1995, Nr. 7]
Auf der Haut mischt er sich mit dem Schweiß zusammen zu einer kratzigen Paste. [Süddeutsche Zeitung, 16.10.2001]
Obendrein sieht die Dose nett aus, die Paste ist geruchsneutral, das ist viel wert. [Süddeutsche Zeitung, 16.06.2000]
Als frisch angerührte Paste lässt es sich leicht in jedes Loch spachteln. [Süddeutsche Zeitung, 30.10.1999]
Man drückt diese Paste aus einer Tube in die Kerzenlöcher. [Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 293]
Zitationshilfe
„Paste“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Paste>.

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